Holz-, Alu- oder Kunststofffenster?

Haustüren

Dämmung

Haustüren sind eine Visitenkarte des Gebäudes. Sie schützen in der Regel vor Einbrechern, jedoch ebenso vor Lärm. Damit auch in den Sommermonaten die Wärme möglichst draußen und in der kalten Jahreszeit drinnen bleibt, sollten die kritischen Stellen dieser Tür abgedichtet sein. Damit sie dicht ist und hervorragende Dämmwerte hat, muss sie zwischen Türzarge und Türblatt, zwischen Wand und Zarge sowie zwischen Boden und Zarge sorgfältig abgedichtet sein. 

Sicherheit
Neben dem Energiesparen machen sich auch viele Käufer einer neuen Haustür Gedanken über die Sicherheit. Ganz wichtig sind bei dieser Tür die Sichtverhältnisse. Denn als Bewohner des Hauses möchte man ja wissen, wer vor der Tür steht, nachdem es geläutet hat. Um die außenstehende Person zu sehen, kann man entsprechend verglaste Seitenteile, eine Türverglasung, einen Spion oder eine Türsprechanlage montieren lassen, die eine eingebaute Videokamera enthält. Vor allem die letzte Lösung wird bei den Hauseigentümern stets beliebter. Jedoch kann man Einbrechern den unbefugten Zutritt auch erschweren, indem man eine Haustür mit der Widerstandsklasse zwei oder drei einbauen lässt. Bei solch einer Tür haben Eindringlinge mit einem drei- bis fünf-minütigen Widerstand zu kämpfen. Das genügt oftmals schon, damit Diebe abgeschreckt werden. Eine stabil ausgestattete Haustür sollte geschützte Profilzylinder, ausreißfeste Bänder, Sicherheitsrosetten, stabile Schließbleche, eine Fünffachverriegelung und auf der Bandseite einen massiven Sicherungsbolzen enthalten. Lange Zeit bedeutete ein Verlust von Haustürschlüsseln eine enorme Katastrophe, die mit einem neuen Schließsystem endlich vorbei ist. Mechatronische Schlösser können umprogrammiert werden, wenn man einen Schlüssel verlegt hat. Somit fällt das Auswechseln von Schlössern endlich weg. Mittlerweile sind jedoch ebenso schlüssellose Zugangskontrollen möglich. Es gibt außerdem das Problem, dass eine ältere einflügelige Haustür sehr schmal ist und kaum mehr den Bedürfnissen heutzutage entsprechen kann. Diese Tür sollte daher, wenn möglich, zumindest einen Meter breit sein. Das ist dann natürlich bequem, wenn man jeden Tag aus dem Haus oder in das Gebäude hineingeht. Überdies kann es ebenso das spätere Transportieren von Möbeln enorm vereinfachen. 

Material
Als Hausbesitzer kann man sich zwischen Kunststoff, Aluminium und Holz entscheiden. Selbst Zusammenstellungen dieser Materialien werden angeboten, wie beispielsweise Holz-Edelstahl-Kombinationen. Holz strahlt Gemütlichkeit und Wärme aus. Es verfügt außerdem über hervorragende Wärmedämmeigenschaften. Jedoch ist die Oberfläche entsprechend zu behandeln, damit dieses Material sich keinesfalls verzieht. Sehr witterungsbeständig und pflegeleicht sind Kunststoffhaustüren. Mit umlaufenden Verstärkungen, wie zum Beispiel aus verzinktem Stahl, ist eine höhere Stabilität gegeben. Aluminium dagegen ist formbeständig und leicht. Selbst wegen der Korrosionsbeständigkeit gelten Haustüren aus Aluminium als stabil und lange haltbar. Ganz egal, welches Material man für seine neue Haustür wählt, es gibt viele Designausführungen. Die Hersteller bringen in Sachen Verzierungen, Farben, Lichtelementen und Formen immer wieder neue Modelle auf den Markt. Es beginnt bei historisch-traditionellen und reicht bis hin zu poppigen Versionen. Allerdings ist es wichtig, dass man die Fenster und die Haustür aufeinander abstimmt, damit das Erscheinungsbild des Gebäudes gewissermaßen einheitlich wirkt. 

Firmen
Haustüren sind bei allen Baumärkten in verschiedenen Designs und Preisklassen erhältlich. Jedoch gibt es sie auch bei Unternehmen, wie zum Beispiel bei der Firma Horst Eylers Bau- und Möbelwerkstätten, die sich auf den Einbau solcher Türen spezialisiert haben. Ein regionaler Schreiner fertigt auf Wunsch auch eine individuelle Haustür an.

 


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